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Bericht NSK Sommer Cup 2010 – Inline Race
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Ein Postkarten-Wetter Abend und ein rekordverdächtiges Teilnehmerfeld bildeten den Rahmen zum Sommercup Inline Race auf der Pz Piste! Sogar der Belag war für einmal sauber wie selten, wenn die Armee schon keine neuen Jets kauft, kann die LBA nun getrost mehr für den Unterhalt des Waffenplatzes tun….!
Schon bald nach dem Start zog es die Läuferschlange auseinander, vorne die Spitzengruppe mit den Gästen aus dem Thunlinersteam und dem NSK Skater Thomas, hinten die echten Langläufer, die ohne Stöcke etwas unsicher wirkten, sich aber bravourös gegen die drohenden Ueberrundungen zur Wehr setzten.
Die 6 Runden im flachen Infield vermochten bei den „Profis“ keine Entscheidung herbeizuführen und ebenso wenig der Angriff des „Ältesten“ in der vorletzten Runde, so kam es zum spannenden Endspurt um den Tagessieg. Die Abstände waren derart gering, dass auch unser Zeitnehmer Simon zeitweise ins Schwitzen kam!
Nächste Woche geht es am Donnerstag weiter mit dem Sommercup (Mini Duathlon beim Schwimmbad Steffisburg).
Ich hoffe, dass wieder so viele Teilnehmer aufmarschieren, so macht es Spass, mit einfachsten Mitteln etwas zu organisieren und auch in einer Disziplin mitzumachen, in der man eben nicht Spezialist ist! (So wie ich im Minigolf….!)
Eigentlich zählt im NSK Sommercup die Freude am Plausch und nur in zweiter Linie, wer Erster wird. Auch hier sind Gäste sehr willkommen, allerdings sollte man nicht untergehen…!
August 2010, Paul G. aus G
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Zuerst möchte ich gleich festhalten, dass es total Spass machte, mit diesen langen Dingern übers Wasser zu flitzen!
Urs erklärte uns nach dem Einwassern als erstes, wie man ein Kanu überhaupt steuert. Dann übten wir dies mit Slalomfahren um Bootsstangen, was aber nicht alle auf Anhieb schafften... Anschliessend fuhren wir teilweise seeehr gemütlich am „Strämu“ vorbei Richtung Grunderinseli. Zwei Damen (ich will jetzt keine Namen nennen) hatten die Steuerung des Kanus jedoch nicht ganz im Griff und mussten abgeschleppt werden. Nach einer ausgedehnten Runde ums Grunderinseli und einem kleinen Zwischenstopp im Strämu kamen wir schliesslich müde aber zufrieden wieder am Bootssteg des Kanuclubs an.
Wir danken ganz herzlich dem netten und hilfsbereiten Urs, der diesen tollen Anlass ermöglicht hat, und uns mehr oder weniger erfolgreich beibrachte, wie man mit einem Kanu nicht nur im Kreis herum fährt...
August 2010, Brit Alscher
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Helvetia Nordic Games 2010
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Am Samstag 20.03.10 besammelten wir uns beim Bahnhof Spiez. Gemeinsam fuhren wir Richtung Savognin. Bei der Autobahnraststätte Glarnerland machten wir eine kurze Pause. Nach dem Mittag erreichten wir Savognin, wo noch die letzten zwei Personen von zehn zu uns stiessen. Danach bezogen wir die Unterkunft in der Zivilschutzanlage. In der gleichen Unterkunft waren die Zweisimmer und Kandersteger untergebracht. Am Nachmittag machten wir bei denn Animationsspielen mit. Es gab viele Möglichkeiten z.B. Skispringen, Skikross, Hindernislauf und Parallelslalom und vieles mehr. Es hatte grossen Spass gemacht. Später folgte dann die Streckenbesichtigung für den Wettkampf vom Sonntag. Zurück in Savognin gab es das Nachtessen. Die Älplermakronen schmeckten uns allen super gut.
Anschliessend folgte dann die Disco. Der Abend war mega cool. Kurz vor 22:00 Uhr gingen wir dann schlafen.
Um 06:30 Uhr war Tagwache und nach einem guten Frühstück waren wir auf den Tag eingestimmt. Mit dem Auto fuhren wir nach Rona zum Wettkampfgelände. Je nach Alter wurden verschiedene Distanzen gelaufen, aber alle in der Klassischen Technik. Mit mehr oder weniger Glück absolvierten alle ihren Lauf. Danach fuhren wir wieder nach Savognin herunter. Dort gab es dann Mittagessen: „ Lasagne super!“ Nach der Rangverkündigung bekamen alle noch einen Preis. Anschliessend folgte auch schon wieder die Heimreise. Unterwegs stärkten wir uns noch im Mc Donalds.
Sehr müde aber auch glücklich und um ein tolles Erlebnis reicher erreichten wir am Abend Spiez.
Vielen Dank an alle die uns dieses Wochenende ermöglicht haben !!!!!!!!!
Es waren dabei: Wittwer Björn, Mühlemann Selina, Tschumi Carina, Mühlematter Bente, Wenger Joël, Zurbrügg Samira, Müller Severin u. Nicola, Nyfeler Siri, Kappeler Livia und Sven.
Leiter Team: Tschumi Felix und Esther, Fredi Müller, Ueli und Anita Brügger und Paul Mühlematter
23.03.2010, Sven und Livia Kappeler
Resultate der NSK-ler an den NordicGames 2010 in Savognin (klassische Technik):
Knaben U9 (1,7 Km):
9. Björn Wittwer, 9'32"
Mädchen U10 (1.7 Km):
11. Bente Mühlematter, 9'09"
Mädchen U11 (2.3 Km):
23. Siri Nyfeler, 15'26"
Knaben U11 (2.3 Km):
22. Severin Müller, 12'46"
Mädchen U12 (2.3 Km):
30. Carina Tschumi, 12'05"
33. Samira Zurbrügg, 13'03"
36. Livia Kappeler, 15'56"
Knaben U12 (2.3 Km):
21. Nicolas Müller, 11'47"
Knaben U13 (4 Km):
24. Sven Kappeler, 23'42"
25. Joël Wenger, 27'25"
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Wie bereits im letzten Jahr nahm ich am Swiss-Jugendlanglauflager (JULALA) teil. In Begleitung meines Bruders, Cedric, erwartete ich gespannt den Start des fünftägigen Camps auf dem Glaubenberg (OW). Erst bezogen wir unsere Zimmer, dann lauschten wir zusammen mit den anderen 218 Jugendlichen der Begrüssung durch die Lagerleitung.
Das Programm dieser Tage war sehr abwechslungsreich und bereitete uns einen grossen Spass. In den verschiedenen Stärkegruppen eingeteilt trainierten wir nicht nur den Langlauf. Wir durften Biathlon, Skisprung und „Freestyle-langlaufskis“ ausprobieren.
Das unterhaltsame Abendprogramm durfte natürlich auch nicht fehlen. Das Wettturmbauen, der Casionabend, der Filmabend und die Disco liessen uns viele neue Freundschaften schliessen.
Wie jedes Jahr war auch in diesem Lager die Lagerolympiade geplant. Da uns aber der Regen einen Strich durch die Rechnung zog, fand die Olympiade in den Lagerräumen ohne Skies statt. Der Regen hielt jedoch zum Glück nicht lange und so hatten wir die meiste Zeit genügend Schnee. Nun freue ich mich schon aufs JULALA 2010 und hoffe, dass möglichst viele Jugendliche aus unserem Klub meinen Bruder und mich begleiten werden. Es ist für mich immer wieder ein einmaliges Erlebnis und ich kann es nur weiter empfehlen. Zum Schluss möchte ich noch dem Klub zur Abnahme der Lagerkosten danken!
Fotos und Eindrücke unter: www.swiss-julala.ch
Selina Mühlemann
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Am 6. Februar 2010 fand in Kandersteg der Nordic Day statt. Wir trafen uns, alle als Schweizer verkleidet, um 11.00 Uhr im Restaurant Des Alpes. Dort konnte man sich Schweizerkreuze auf die Backen schminken lassen und die Startnummern holen. Um 12.30 Uhr brachen dann alle der insgesamt 51Gruppenmitglieder des Swiss Teams zu verschiedenen Fototerminen auf. Danach spielten wir Kinder lustige Spiele im Schnee während sich die Erwachsenen mit anderem die Zeit vertrieben. 1 1/2 Stunden später mussten wir uns als 20. Gruppe vor dem Publikum und der Jury präsentieren und uns anschliessend für den Start bereit machen. Wenig später fiel der Startschuss. Die Sonne strahlte, der Schnee war schwer und vor uns lag eine 3,333km lange Runde. Überall standen Leute und klatschten. Insgesamt starteten am Nordic Day 550 Personen. Die ersten Kilometer blieb das Feld dicht beisammen. Ringsum fuhren Simpsons, Nespresso-Kapseln, Schneeflocken und viele andere Wesen. Doch schon bei der zweiten Runde zog sich das Feld auseinander. Unterwegs hatte man auch immer die Gelegenheit etwas Beliebiges zu trinken. Nach 45 Minuten ertönte ein lauter Gong, das Zeichen, dass man nur noch die Runde fertig machen durfte. Wir besammelten uns am Loipenrand, wo es für jeden einen Schluck Tee bereit hatte. Später schauten wir uns die Rangverkündigung an und hofften alle auf einen guten Rang. Und der kam schliesslich: wir wurden 4. bei der Gesamtanzahl Runden, 5. bei der Kostümierung und gewannen einen Preis. Mit 51 Teilnehmern waren wir das grösste Team am Start. Der gemütliche Ausklang fand wieder im Restaurant Des Alpes statt.
15.02.2010, Samira Zurbrügg, Reichenbach
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Erfolgreiche Thuner an den Cross-Country-Events in Kandersteg
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Anlässlich der Doppelverfolgung im Rahmen der Cross-Country-Events erzielten Mitglieder des NSK Thun gleich drei Podestplätze! Der Start erfolgte in der klassischen Technik. Nach der Hälfte mussten in einer Wechselzone die Stöcke und Skis für die Skatingtechnik gewechselt werden. Die Klassisch-Strecke war coupiert, kurze Aufstiege wechselten sich mit Flachstücken und kurzen Abfahrten ab. Die Skating-Strecke war vom Profil her um einiges einfacher. Die Aufstiege und Abfahrten waren langgezogener und die Flachstücke deutlich länger. Bei den U12 erreichten Carina Tschumi und Nicolas Müller je den zweiten Platz. Den dritten Podestplatz erzielte Irène Dietrich bei den Damen mit dem dritten Rang. Severin Müller (U12 Knaben, 4.), Hansjürg Gerber (Masters, 5.) und Bernhard Senn (Herren, 7.) erreichten ebenfalls Top Ten - Plätze. Die restlichen NSK-ler klassierten sich im Mittelfeld.
03.02.2010 / Felix Tschumi
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37. Klubrennen NSK Thun 2010 in Kandersteg
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In der Woche vor dem Klubrennen konnte man es fast nicht für möglich halten, dass der Wettkampf durchgeführt werden kann. Ein Warmlufteinbruch trieb die Temperaturen in die Höhe und die Schneefallgrenze stieg auf über 2000 M.ü.M. an. Der Schnee floss in Kandersteg beinahe davon. Dank dem rechtzeitigen punktuellen Einsatz von Kunstschnee, konnte die Loipe aber in einem ausgezeichneten Zustand gehalten werden. Das grosse Finale zu einer tollen Winterlandschaft lieferte dann Petrus höchstpersönlich mit rund 20 cm Neuschnee in der Nacht zum Wettkampftag.
So konnte sich am Samstag, 2. Januar 2010 eine grosse Langlauffamilie des NSK zum traditionellen Klubrennen treffen. Mit 40 Teilnehmern war das Klubrennen so gut besucht wie seit Jahren nicht mehr! Besonders bei den Kindern war die Zunahme äusserst erfreulich. Nahmen in den letzten Jahren meist nur 1 – 2 teil, waren es in diesem Jahr bereits 14 Mädchen und Knaben. Und diese lieferten sich denn auch auf zwei verschiedenen Streckenlängen ganz spannende Rennen. Bei den Mädchen setzte sich Carina Tschumi vor Selina Mühlemann und Samira Zurbrügg durch. Die Knabenkategorie gewann Nicolas Müller vor Cédric Mühlemann und Sascha Prentler. Im kommenden Jahr werden sich sicher noch einige mehr von diesem Anlass begeistern lassen. Je mehr TeilnehmerInnen, desto interessanter!
Bei den Damen konnte sich Irène Dietrich von Beginn weg von ihren Gegnerinnen absetzen und einen klaren Sieg ins Ziel fahren. Zweitklassierte wurde Esther Tschumi vor Vreni Gerber.
Die Herren-Entscheidung war dafür um einiges spannender! Bis auf die letzten Meter waren vier gemeinsam an der Spitze. Etwas mehr als 2 Sekunden trennten schliesslich den Vierten vom Klubmeister! Den Klubmeistertitel sicherte sich schliesslich Hansjürg Gerber vor dem Neumitglied Uli Haupt und Hans Guggisberg.
Herzlichen Dank an alle HelferInnen und TeilnehmerInnen für das gute Gelingen des Anlasses!
Bilder von diesem Anlass findet ihr in der Fotogallerie unter der Rubrik Klubrennen.
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Nordic Weekend 2009 in Oberwald (Goms)
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Bis auf Patrick und Paul liessen alle die Langlaufskis zu Hause, da niemand an die Saisoneröffnung glaubte. Um 08.00 Uhr war Treffpunkt beim Bahnhof Thun. Die Anreise ins Goms war individuell: Die Einen fuhren mit dem Auto nach Oberwald; die Anderen mit der Bahn, wobei sie nach Belieben eine oder mehrere Stationen vorher aus dem Zug stiegen und die letzten Kilometer joggend oder walkend bewältigten; und der Letzte fuhr mit dem Velo nach Oberwald. Treffpunkt war um 18.00 Uhr beim Abendessen in unserer neuen Unterkunft, dem Hotel Ahorni. Patrick und Paul schwärmten von ihren ersten Schneekilometern, was in Thun kaum jemand für möglich hielt. Nach dem Abendessen verteilte Regula ein äusserst anspruchsvolles Quiz aus der Schweizer Geographie. Anschliessend wurde die Zeit mit heissen Diskussionen über die ersten Schneekilometer und andere technische Errungenschaften verbracht oder bei einem spannenden Jass. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten kamen ganz überraschend die Jass-Amateure zu einem souveränen Sieg gegen die Profis.
Am Sonntag nach dem Frühstück verfeinerten zwei ihre Langlauftechnik und die Anderen machten bei einem äusserst anspruchsvollen OL rund um Oberwald mit. Nach dem Mittagessen führte uns Aldo ins Maiensäss hoch über Oberwald. Nach vielen Schneekilometern und Trainingsstunden nahmen wir die Heinreise unter die Räder. Müde aber zufrieden kamen alle wohlbehalten in Thun an.
Hansjürg Gerber






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Inline Masters EM 2009 in Opatija, Kroatien
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Paul G. aus G. an der Rangverkündigung (1. von links)
Mit der Gewissheit, alle aus meiner Erfahrung stammenden Trainingsmethoden für eine erfolgreiche EM Mission umgesetzt zu haben (Pace Maker Tempobolzen, Berg- u. Talläufe bis 1500m HD, Krafttraining inkl. Hoch-Tiefsprünge, Rennsimulation am SIC Kreuzlingen sowie wirkungsvolle Entspannungsmassagen im Ueli Gerbers Trainingsstudio) zog ich mit dem immer kleiner werdenden Thunliners-Grüppchen gen Süden. Dank meinem Sportler Volvo (oder dank Sandra) konnte sich auch Urs noch dazu entschliessen, das Löifli resp. Reisli mitzumachen. Hinter Padua respektive Triest nutzten wir die Dienste von 2 Navis, die uns allerdings nicht auf die gleiche Route nach Opatija lotsen wollten. Irgendwie haben wir den Weg durch Slovenien trotzdem gefunden wie auch die Unterkunft unter den unzähligen Hotelkästen und Beizen in Opatija, das im Volksmund als das Monte Carlo des Balkans gilt.
Der Samstag stand ganz im Zeichen der Rekognoszierungen, (Stadt, Shops, Beizen, Läden und Umgebung) sowie der Suche nach Informationen über unseren Wettkampf . Das dauerte leider bis über Mittag hinaus, mit anderen Worten bis es regnete! Wenn’s in Kroatien heisst um 1100 Uhr kommt der OK Chef, dann kann es aber auch 1230 Uhr werden! So kamen wir wohl oder übel in den Genuss eines Trainings im Regen! Das Wettkampfgelände, ein für unsere Meisterschaften speziell gesperrter Flugplatz, lag etwa 15 Km östlich von Rijeka direkt neben einem Motodrom, wo Töfffans mit Getöse und Gestank ihre Runden drehten.
Die Runde auf dem Flugplatz war nicht sehr fantasievoll angelegt: 14 x 1.5 Km hin und 14 x 1.5 Km zurück, schnurgerade mit 2 180° Bögen, einmal mit und einmal gegen den Wind!
Was soll’s, es galt nun, sich optimal auf diese Situation einzustellen und das Beste daraus zu machen. Immerhin gab sich das Kroatische OK alle erdenkliche Mühe, eine ordentliche Meisterschaft durchzuführen, nachdem Viareggio scheinbar erst Mitte September die Durchführung zurückgegeben hatte.
Leider hat die schlechte Beteiligung die Anstrengungen des OK’s nicht honoriert, selbst die Kroaten oder andere „Balkanis“ glänzten durch Abwesenheit. Aber eben, die „Bösen“ sind trotzdem immer da………!
Die Wetterfrösche lagen zum Glück wieder mal daneben, der Sonntag begann mit einem Lächeln der Sonne und zum Start am Mittag war der Himmel wolkenlos.
Aus meiner Sicht ist der Rennverlauf schnell erzählt: Presti hat uns wieder total überrascht und startete wie eine Furie, mir blieb nichts anderes übrig als auf Teufel komm raus mitzulaufen und darauf zu hoffen, dass es bald langsamer würde. Tat es aber nicht! Bereits vor der ersten Wende musste ich ihn ziehen lassen und auch Roger konnte seinen Rücken nicht halten, so dass wir wohl oder übel zusammen versuchen mussten, Presti nicht zu weit entkommen zu lassen. In der 7. Runde zog ich eine Schwäche ein, konnte mit Roger nicht mehr mithalten und lief in der Folge allein meine Runden, immer darauf bedacht, Bronce nach hinten abzusichern und Silber nicht aus den Augen zu verlieren!
Zu Beginn der letzten Runde realisierte ich, dass sich der Abstand zu Roger halbiert hatte und ich bekam Flügel. Mit dem psychologischen Vorteil des Einholenden gelang es mir, das unmöglich scheinende möglich zu machen, zu Roger aufzuschliessen und den Sprint um Silber für mich zu entscheiden.
Die gestoppten Rundenzeiten bestätigten mein Gefühl im Rennen: Die Runden 7 - 11 waren die langsamsten und die Runden 13 und 14 die absolut schnellsten. Mit 5’55 für die schnellste und 6’40 für die langsamste Runde regelmässig wie eine Schweizeruhr.
Wie in Padua gewann die Schweizer Delegation 5 Medallien, Käthy Eisenhut sogar Gold und zeigte dank dem super Schweizer Nati Dress einen vielbeachteten Auftritt. Einige wollten sogar den Dress mit uns tauschen!
Die Rangverkündigung wurde in einer Gartenbeiz in Grobnik zusammen mit einem spendierten Lunch abgehalten und führte zu einem würdigen und gemütlichen Abschluss.
Den Abend verbrachten wir in einer Pizzeria mit feiern der beiden Thunliners Medallien von Sandra und mir sowie mit geduldigem Warten auf die super grossen und super guten Pizzas.
Die lange Wartezeit verkürzte uns Ulf Haase aus Stockholm (den wir im Hotel trafen und weil allein, mit uns schleppten) mit seinen interessanten und schmeichelhaften Ansichten über die Schweiz und Thun, wo er in diesem Sommer in den Ferien weilte.
Unseren Unmut über die rund um uns herum essenden und nach uns gekommenen einheimischen Gäste verewigten wir mit einem entsprechenden Eintrag im Beschwerdebuch der Pizzeria!
Die Absicht, am Montag noch etwas Land und Leute rund um Opatija kennenzulernen, wurde leider von einem heftigen Gewittersturm schon früh unterbrochen, so dass für Sandra etwas mehr Zeit blieb zum lädelen (und meinen Schirm dem Sturm zu opfern!) und für mich nach dem Motto „nach dem Rennen ist vor dem Rennen“ einen Abstecher in die Fitnesszone des Hotels.
Die Rückreise Richtung Heimat verlief dann mit Hilfe eines abgestürzten und eines funktionierenden Navis problemlos.
Dank Urs, der als Manager, Driver, Coach und als Wettkämpfer viel für die erfolgreiche Mission beigetragen hatte, konnte ich bequem im Fond des Sportler Volvos meinen mentalen Vorbereitungen nachhängen. Auf der Rückreise hatte ich bereits Visionen für 2010……..!
Jetzt geht es aber vorerst darum, Körper und Geist regenerieren zu lassen und sodann die Gedanken auf den Winter auszurichten, die Masters WM in Falun ist gebucht!
Paul G. aus G.
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