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Testlauf Gesigen, 19.09.2011

Regenschauer, tiefer Boden auf der Finnenbahn, Temperatur bei rund 10 Grad - kurz gesagt: Es war einfach nur "grusig" am Herbst-Testlauf vom 19. September 2011! Trotzdem liessen sich 8 Teilnehmer einen Start, und somit eine Vergleichsmöglichkeit mit vergangenen Testläufen, nicht nehmen. Trotz den misslichen äusseren Bedingungen gibt es dennoch einige neue Rekorde und persönliche Bestzeiten zu verkünden. Die Testläufe werden auch im kommenden Jahr durchgeführt. Erneut wird im Mai und im September zu den Tests gestartet. Sie sollen dazu dienen, die eigene Fitness zu testen und auch motivieren, ein regelmässiges Training zu absolvieren. Aus diesem Grund freuen wir uns, wenn wir im nächsten Jahr noch mehr Teilnehmer begrüssen dürfen! Herzlichen Dank an Alle, die im Jahr 2011 an den Testläufen teilgenommen haben und herzliche Gratulation zu den erbrachten Leistungen!

Felix Tschumi, 20.09.2011

Link zur Rangliste
Link zu den Rekorden
 

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Quer durch Thierachern, 26.08.2011

Anlässlich des diesjährigen "Quer durch Thierachern" haben auch 2 Teams des
Junior Cross-Country teilgenommen. Jedes Team bestand aus 10 Teilnehmenden.
Die 12 Kinder und 8 Erwachsenen konnten in den Disziplinen Traktor, Bike, Rennvelo,
Geländelauf, Strassenlauf, Trottinett,  Inline-Skating, Platzgen, Eisstockschiessen und
Luftgewehrschiessen ihr Können auf die Probe stellen. Da war neben Schnelligkeit und
Kondition auch Geschicklichkeit gefragt.

Unterstützt wurden die Athleten durch die zahlreichen Zuschauer und der Dorffeststimmung im Wettkampfgelände und am Strassenrand.

Das vorhergesagte Unwetter blieb aus, so dass der der Wettkampf bei recht guter Witterung stattfinden konnte.

Obwohl die Klassierung nebensächlich war, zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des JCC vollen Einsatz und klassierten sich auf den Rängen 15 und 19.
Nach dem gemütlichen Zusammensein konnten die Teams bei der Rangverkündigung einen vollen Korb mit Getränken, Früchten und Schleckzeug entgegennehmen.

Das "Quer durch Thierachern" war für Teilnehmer und Zuschauer ein gelungener Anlass.

August 2011, Peter Zurbrügg
 

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Lapponia Hiitho – das etwas andere Langlaufrennen

 

Lapponia Hiitho ist ein Langlaufrennen über drei Etappen. Es findet im Frühjahr anfangs April statt. Also zu einer Zeit, wo die meisten die Langlaufskis bereits eingesommert haben. Der Anlass findet im nördlichen Teil von Finnland, in Lappland statt. Austragungsort ist das Dorf Muonio, ca. 80 km nördlich des Flughafens von Kittilä. Als ich mich für diesen Anlass angemeldet habe, war ich selber ein wenig von meinem Mut überrascht. In den drei Etappen müssen nämlich 60 km am Montag, 50 km am Mittwoch und zum Schluss  80 km am Freitag zurückgelegt werden. In der Vorbereitungsphase habe ich schon den Schwerpunkt auf lange Ausdauerläufe gelegt. Trotzdem bin ich nie über solch lange Distanzen gelaufen.

Am Samstag 2. April war der Abreisetag. Der Flug über Zürich-Helsinki-Kittilä und der Transfer ins Hotel Olos. Dieses Hotel wird während dieser Woche fast ausschliesslich von Teilnehmern des Langlaufrennens belegt. Mit der Unterkunft war ich sehr zufrieden zudem war das Essen sehr gut und reichhaltig. Aus der Schweiz waren 5 Teilnehmer anwesend, u.a. Daniel Sandoz, ehemaliger Sieger des Engadin Skimarathons. Am Sonntag machte ich ein lockeres Training. Die Loipen rund um Muonio sind traumhaft schön. Sie sind sehr abwechslungsreich angelegt. Man fährt durch Wälder über gefrorene Seen. Es hat schöne Aufstiege, viele Richtungswechsel, rasante Abfahrten alles was ein Langläuferherz  begehrt. Das Gebiet ist am ehesten mit den Loipen im Jura vergleichbar. Am Montag stand der 60 km Lauf auf dem Programm. Es waren rund 500 Teilnehmer gemeldet. Ich wollte im ersten Rennen nicht mein ganzes Pulver verschiessen, deshalb startete ich im hinteren Mittelfeld. Ich fühlte mich sehr gut auf den ersten Kilometern  und habe praktisch nur überholt. Somit habe ich mich bis auf ca. Position 80 vorgekämpft. Etwa 20 km vor Schluss verliessen mich langsam die Kräfte. Ich verpflegte mich deshalb ordentlich beim Verpflegungsstand. Trotzdem wurde ich ab diesem Zeitpunkt ständig überholt. Ich bekam Krämpfe im Bauch und in den Oberschenkeln und musste mich richtig ins Ziel quälen. Ich erholte mich bis am Mittwoch sehr gut. Damit ich nicht nochmals in so ein Loch fallen werde, stellte ich meine Ernährung während des Wettkampfs um. Auf Empfehlung von anderen Teilnehmern habe ich rund alle 10 km einen Gel gegessen. Es hat gewirkt. Ich hatte während des ganzen Wettkampfs keine Krise und konnte gegen Ende des Rennens sogar noch einige Mitstreiter überholen. Es war eine sehr schöne Etappe mit einem grossen Aufstieg am Anfang, rasanten Abfahrten und super schnellen Bedingungen. Am Freitag stand die Königsetappe der 80 km auf dem Programm. Ich war am Vorabend schon ein wenig nervös und verunsichert, ob ich diesen Schlussevent gut über die Runde bringe. Ich hielt mich am Start bewusst zurück und bin die ersten 20 km gemächlich angegangen. Während des Rennens bin ich nicht über meine Verhältnisse gegangen. Habe mich von schnelleren Läufern nicht leiten lassen und bin praktisch die halbe Distanz in einer Dreiergruppe gelaufen. Wir waren alle etwa gleich stark und haben uns sehr gut ergänzt. Am Schluss war ich überglücklich. Ich war ohne Krise durchgekommen und konnte in einem anständigen Tempo durchlaufen. Es war schliesslich das beste Rennen. Ich benötigte für alle drei Rennen knapp  10 Stunden und war sehr zufrieden.

Beim Lapponia Hiitho steht nicht Verbissenheit und Ehrgeiz im Vordergrund. Es herrschte während der ganzen Zeit eine sehr lockere und entspannte Atmosphäre. Die Organisatoren haben das Rennen sehr gut durchgeführt und keine Aufwand gescheut. Unter den Teilnehmern hat es vor allem Einheimische sowie rund 10 % Ausländer vor allem aus Deutschland.  Am letzten Abend fand eine Tombola statt, wo Preise im Wert von mehreren Tausend Euro an die Teilnehmer verlost wurden (Fahrräder, neue Langlaufskis etc.). Da praktisch alle Teilnehmer am gleichen Ort untergebracht sind, findet man leicht Kontakt mit Gleichgesinnten. Ich kann diesen Anlass nur empfehlen.

Auf dem Rückflug legte ich noch ein verlängertes Wochenende in Helsinki ein. Dazu gehörte auch ein Ausflug mit der Fähre nach Tallinn Estland. Am 12. April bin ich wieder in Zürich gelandet und meine Langlaufsaison mit einem Highlight beendet.

Patrick Wetter
 

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BOSV- / SSM-Finale Engstligenalp - 10.4.2011

Als wir um 8.20 bei uns von Felix abgeholt wurden, war es angenehm warm. Jedoch als wir nach einer kurvenreichen Fahrt an der Talstation ankamen, mussten wir die Jacke anziehen. Es war schön zu sehen, wie viele Leute trotz diesem warmen, fast Sommerwetter noch auf die Skier oder die Langlaufskier gingen. In der vollgestopften Gondelbahn fuhren wir dann neben den grasenden Kühen vorbei in ein überraschend schönes Skigebiet. Die Pisten waren gut, die Loipen waren ein bisschen eisig aber auch schön. Danach fuhren wir neben einem momentan kaputtem Schlepplift vorbei in das Start / Zielgelände. Während Felix die Startnummern holte, fuhren wir schon einmal die Loipe ab. Die Runde war 1,5 km lang mit einem anspruchsvollen Aufstieg und einer tollen Abfahrt. Ich startete in der Kategorie U14 Knaben und musste 3 Runden laufen. Carina, Flavia und Severin mussten anstrengende 2 Runden laufen. Um 11:20 startete ich als erster von uns vier. Carina, Flavia und Severin mussten um 11:30 starten. Sie starteten gleichzeitig jedoch in verschiedenen Kategorien. Nach meinem Start fiel ich wegen eines U16 Mädchens (welche gleichzeitig starteten wie ich) um. Ich kam zwar schnell wieder rauf aber war dann das ganze Rennen verrückt auf sie und wurde dann 4. von 4 Teilnehmern. Von Carina, Flavia und Severin habe ich nicht viel mitgekriegt, da ich noch mitten im Rennen war, als sie starteten. Aber ich sah, das sie eine super Zeit liefen. Als wir dann alle wieder zurück waren, fuhren wir mit dem reparierten Schlepplift hinauf zur Bergstation. Inzwischen ist es zwischen 18 und 19 Grad warm und wir fuhren im T-Shirt Langlauf. Als wir beim Auto waren, zogen wir uns vom Renndress in die kurzen Sommerkleider um. Auf der Heimfahrt machten wir einen Halt beim McDonalds in Spiezwiler, dort assen wir leckere Hamburger mit Pommes-Frites und einem erfrischendem Getränk. Danach gingen wir nach hause und stellten die Langlaufskier in den Keller.

Liebe Grüsse Nicolas
 

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Mit dem Junior Cross-Country am NordicDay 2011
Seit Beginn des JCC ist der NordicDay einer der Höhepunkte im Verlaufe der Saison. Noch immer hatte Kandersteg genügend Schnee, die Laufstrecke war bestens präpariert und zusammen mit dem Sonnenschein waren die Verhältnisse ideal. Das JCC ist gewachsen, in dieser Saison mit über 50 Jugendlichen im Training und mit 64 Teilnehmer/innen am NordicDay wurden neue Rekordmarken gesetzt. Es scheint das der Langlaufsport an Popularität gewinnt, mit Dario, Curdin und Co. hat es auch einige motivierende Vorbilder, aber vielleicht ist es ja auch der unverkrampfte und verspielte Geist der im JCC lebt.
 
Das Thema in diesem Jahr war “The Smarties“, dies sorgte für viel Farbe auf den Kostümen und wie sich später zeigte auch entlang der Strecke. Möglich wurde die Kostümierung für so viele Teilnehmer, nur Dank den fleissigen Helfer/innen die in Heimarbeit mehrere m2 Klebefolie zuschnitten und auf Shirts und Hosen klebten. Individuelle, sehr kreative Kostüme ergänzten die Gruppe und liessen die Hoffnung auf einen guten Rang bei der Präsentation aufkommen. Neben uns „The Smarties“ (wir sind „DIE BESTEN“), gab es aber noch weitere, schön kostümierte Gruppen, Schneewittchen und die vielen Zwerge oder Avatar Swiss Made , Ewigi Liebi u.s.w. präsentierten sich dem Fotografen, dem Publikum und der Jury. Zuerst mussten noch die Runden gelaufen werden, dazu standen uns 60 Minuten zur Verfügung. Auf der Strecke wurden wir von den Guggenmusik Seehüler angetrieben und für den trockenen Hals gab es Punsch oder Glühwein.
 
Am NordicDay zählt in erster Linie die Leistung als Gruppe, mit den Runden jedes einzelnen Läufers wird gemeinsam ein gutes Resultat angestrebt. Unser Resultat war sehr gut! Mit 197 total gelaufenen Runden bei 64 Teilnehmer/innen liegt der Schnitt bei mehr als 3 Runden pro Läufer und wurde grösstenteils von den Jugendlichen selber gelaufen. Eine beachtliche Leistung, ist doch eine Runde 3,333 km lang, multipliziert man die 3,333 km mit den 197 Runden ergibt das beachtliche 656,6 km! Belohnt wurde diese Leistung mit dem zweiten Platz in der Gesamtwertung. Bei der Kostümwertung kamen wir mit „The Smarties“ auf den 4. Platz, zusammen mit dem 2. Platz bei den Runden sind wir, ich sage es noch einmal, „DIE BESTEN“.
 
 
Ein besonderes „DANKESCHÖN“ geht an:
Felix und Esther für die gute Organisation, die vielen grösseren und kleineren Helfern/innen und allen Teilnehmern/innen, durch die ein solcher Anlass überhaupt erst möglich wird.
 
10.02.2011, Urs Mühlemann
 
 
PS: Das JCC ist noch immer am wachsen, damit dieses Angebot auch in Zukunft aufrecht erhalten werden kann, ist es auf zusätzliche Leiter angewiesen. Interessierte können bei Felix und Esther Tschumi oder auf www.nskthun.ch weitere Informationen beziehen.
 
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NSK Thun gewinnt Vereinswertung CCE!

Der NSK Thun gewinnt doch etwas überraschend die Vereinswertung der Cross-Country Events 2011! Nach dem Team-Sprint und den zwei Massenstartrennen betrug der Vorsprung auf den zweitplatzierten SC Zweisimmen 210 Punkte! Die Tatsache, wie die Punkte verteilt sind, lässt für die Zukunft nur Gutes erahnen! Von den erreichten 1755 Punkten gehen nicht weniger als 809 Punkte auf Kosten des Nachwuchses! Und von diesen TeilnehmerInnen wechselt im kommenden Jahr niemand in die Damen resp. Herren-Kategorie. Ein herzliches Bravo an alle TeilnehmerInnen - gemeinsam sind wir stark!

Seit ich vor 7 Jahren die CCE ins Leben rief, startete ich dieses Jahr erstmals als Teilnehmer. Es war eine interessante Erfahrung und die Teilnehmerzahlen beweisen es: Der Langlaufsport boomt! Attraktive Wettkämpfe auf der Nachtloipe in Kandersteg, ein speditiver Ablauf der Organisation und interessante Fights auf der Strecke sind die Eckpfeiler der diesjährigen Veranstaltung! Ein Lob an die zahlreichen und fairen Wettkämpfer und an die Organisation!

Spass macht es natürlich dann umso mehr, wenn die NSK-ler um die Spitzenplätze kämpfen. Anja Rubin belegte im Schlussklassement nach einem Sieg am letzten Event den hervorragenden zweiten Platz. Ebenfalls zweiter in der Gesamtwertung, aber ohne Tagessieg, wurde Hansjürg Gerber bei den Herren ab 40 Jahren. Hansjürg liess sich nur vom dreimaligen Tagessieger Toni Dinkel schlagen! Aber auch die Top 10 - Klassierungen von Severin Müller (U12 Knaben - 7.), Nicole Suter (U16 Mädchen - 7.), Joel Suter (U16 Knaben - 5.), Nicolas Müller (U16 Knaben - 8.), Daniel Wittwer (Herren Masters - 4.), Uli Haupt (Herren Masters - 8.), Michael Däppen (Herren Masters - 10.) und Bernhard Senn (Herren - 7.) sind sehr erfreulich! Im NSK ist wieder Bewegung, und der Schwung den uns Dario Cologna verleiht nehmen wir natürlich gerne in die nächsten Wettkämpfe mit!

Also, motiviert und begeistert, auf zu neuen Taten! Viel Glück und Erfolg zum Erreichen der gesteckten Ziele!

02.02.2011, Felix Tschumi
 

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Schnuppertag und Klubrennen

 In der Altjahrswoche organisierte der NSK Thun in Kandersteg den bereits zur Tradition gewordenen Langlauf-Schnuppertag. 25 Personen wollten sich, teilweise zum ersten Mal, auf die schmalen Latten wagen. Unter kundiger Leitung absolvierten sie ein spielerisches Aufwärmen, bevor sie dann in verschiedenen Stärkegruppen in die Geheimnisse des Skatings eingeweiht wurden. Die ebenfalls anwesenden Kinder konnten sich der Gruppe des Junior Cross Country anschliessen und profitierten ebenfalls von Tipps und Tricks der J+S-Leiter. Das Material konnte verdankenswerterweise bei Grossen Sport, Kandersteg, unentgeltlich ausgeliehen werden.

Am folgenden Wochenende gingen dann die Klubmitglieder, Gönner und Gäste selber an den Start. Das Klubrennen fand bei idealen äusseren Bedingungen dieses Jahr in der klassischen Technik statt. Erfreuliche 36 Teilnehmer starteten beim Hotel Des Alpes in Kandersteg. In allen Kategorien wurde mit vollem Einsatz gekämpft, wobei sich die SiegerInnen schlussendlich deutlich durchzusetzen vermochten. Spannender wurde es im anschliessenden Sprint in der freien Technik. Hier wurden die Klubmeister im KO-System ermittelt.
...

Link zur Rangliste des Klubrennens

Januar 2011, Beatrice Winter
 

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Besuch beim Super10Kampf in Zürich, 29.10.2010

Anlässlich eines Wettbewerbgewinnes durfte ich am 29. Oktober 2010 einen wunderbaren Tag am Super10Kampf in Zürich verbringen. Wir trafen uns am Mittag beim Hallenstadion und dann gings auch schon los. Nach einer kurzen Führung durch die Katakomben des Hallenstadions durften wir den Athleten bei den Probeläufen durch den Gladiatorenparcours zuschauen. Danach mussten wir selbst in Aktion treten. Unsere Aufgabe bestand darin, beim Einlauf der Athleten sozusagen „Spalier“ zu stehen. Nach den Proben verbrachten wir einen interessanten Nachmittag im Radiostudio von DRS 1 und 3, bevors dann ernst galt. Vor 12'000 Zuschauern durften wir die Athleten bei ihrem Walk-in abklatschen. Nach getaner Arbeit wurden wir auf unsere Plätze in der ersten Reihe, direkt hinter Dario Cologna geführt, wo bereits meine Eltern warteten. Während der ganzen Show wurde gekämpft und gefightet, bis am Schluss das Team um Simon Ammann als Sieger feststand. Das Team von Dario Cologna belegte den ausgezeichneten zweiten Platz.

11.11.2010, Flavia von Gunten
 

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Testlauf auf der Finnenbahn in Gesigen

Erfreulicherweise starteten bei der Premiere des Testlaufs auf der Finnenbahn in Gesigen bereits mehr als 10 Teilnehmer! Die älteren TeilnehmerInnen starteten dabei 15 Sekunden vor den Kindern. So bestand auch beim Überholen kein Problem. Bei den Herren zeichnete sich bald ein klarer Sieger ab: Bernhard Senn lief die 960m lange Runde 7 mal regelmässig zwischen 3'34" und 3'48". Dahinter klassierten sich mit Beat Howald und Michael Däppen zwei weitere Läufer mit hervorragenden Zeiten. Bei den Knaben war nur Severin Müller am Start. Seine Zeit über die 5 Runden ist aber sehr bemerkenswert. Mit gerade 11 Jahren lief er die Runden in der Zeit zwischen 4'13" und 4'52"! Bei den Damen setzte sich Esther Tschumi, bei den Mädchen U16 Carina Tschumi durch.
 
Dieser Testlauf findet in Zukunft immer im Frühling und im Herbst statt und zwar immer auf der identischen Strecke, damit persönliche Vergleiche möglich sind. Folgendes soll dabei für jeden Einzelnen erkennbar sein: 1. Gesamtzeit (möglichst schnell über die 5 resp. 7 Runden zu laufen), 2. Vergleich Rundenzeiten (möglichst kleine Differenz zwischen der schnellsten und langsamsten Runde. Zeigt auf, wie gut es um die Kondition steht), 3. Rundenzeit (möglichst schnelle Runde). Der Testlauf soll einerseits eine Kontrolle der eigenen Leistungsfähigkeit darstellen und andererseits einen Vergleich zu andern Klubmitgliedern ermöglichen, und dies unter Berücksichtigung der persönlichen Möglichkeiten. Dies bedeutet soviel, dass die Testläufe wirklich für jedermann offen stehen! Die 12 Teilnehmer können euch bestätigen, wie schön ein Lauf auf einer Finnenbahn ist! Wir führen auch eine Rekordliste! So gibt es auch für die Top-LäuferInnen eine noch grössere Motivation! Auf der Rekordliste werden Gesamtzeit, Rundenzeit und die kleinste Differenz zwischen schnellster und langsamster Runde aufgeführt.
 
Ich möchte mich ganz herzlich bei folgenden Personen bedanken:
 
- Regula Däppen für die Mithilfe bei der Zeitmessung.
- Beat Howald für die Organisation der Verpflegung (Tee und Güetzi). Die Zusage für die nächsten Testläufe liegt bereits wieder vor...
- allen TeilnehmerInnen für das motivierte mitmachen!
 
Der Frühlingstestlauf 2011 findet am Montag, 2. Mai statt! Wir freuen uns, wenn möglichst viele TeilnehmerInnen den Weg nach Gesigen finden werden, und den Testlauf vielleicht auch gleich als Vorbereitung für den GP Bern vom 14. Mai bestreiten!

 01.10.2010, Felix Tschumi

Link zu den Resultaten

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FREEGAME SPIEZ - Abschluss Sommertraining JCC

Am Montag, 20. September um 18.30 Uhr, trafen wir uns  vom Junior Cross-Country in Spiez bei der Freegame Anlage. Als aufwärmen liefen wir „Schattebedli“  retour. Dann gingen wir zur Freegame Anlage. Als erstes gingen wir nach oben zur Volley- Anlage. Wir Kinder spielten gegen die Erwachsenen und gewannen natürlich auch ;-). Danach gingen wir wieder nach unten wo wir dann Fussball spielten und zwar unentschieden. Zum Schluss spielten wir noch Basketball da war auch unentschieden.
Merci viumau Werner Bieri, dass du uns die Anlage organisiert hast! Es hat uns sehr Spass gemacht!

21.09.2010, Carina Tschumi :-).

 Bilder von diesem Anlass findet ihr in der Fotogallerie unter der Rubrik Junior Cross-Country / Sommer 10.

       

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Bericht NSK Sommer Cup 2010 – Inline Race

Ein Postkarten-Wetter Abend und ein rekordverdächtiges Teilnehmerfeld bildeten den Rahmen zum Sommercup Inline Race auf der Pz Piste! Sogar der Belag war für einmal sauber wie selten, wenn die Armee schon keine neuen Jets kauft, kann die LBA nun getrost mehr für den Unterhalt des Waffenplatzes tun….!
Schon bald nach dem Start zog es die Läuferschlange auseinander, vorne die Spitzengruppe mit den Gästen aus dem Thunlinersteam und dem NSK Skater Thomas, hinten die echten Langläufer, die ohne Stöcke etwas unsicher wirkten, sich aber bravourös gegen die drohenden Ueberrundungen zur Wehr setzten.
Die 6 Runden im flachen  Infield vermochten bei den „Profis“ keine Entscheidung herbeizuführen und ebenso wenig der Angriff des „Ältesten“ in der vorletzten Runde, so kam es zum spannenden Endspurt um den Tagessieg. Die Abstände waren derart gering, dass auch unser Zeitnehmer Simon zeitweise ins Schwitzen kam!

Nächste Woche geht es am Donnerstag weiter mit dem Sommercup (Mini Duathlon beim Schwimmbad Steffisburg).
Ich hoffe, dass wieder so viele Teilnehmer aufmarschieren, so macht es Spass, mit einfachsten Mitteln etwas zu organisieren und auch in einer Disziplin mitzumachen, in der man eben nicht Spezialist ist! (So wie ich im Minigolf….!)
Eigentlich zählt im NSK Sommercup die Freude am Plausch und nur in zweiter Linie, wer Erster wird. Auch hier sind Gäste sehr willkommen, allerdings sollte man nicht untergehen…!

August 2010, Paul G. aus G

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Kanufahren mit dem JCC

Zuerst möchte ich gleich festhalten, dass es total Spass machte, mit diesen langen Dingern übers Wasser zu flitzen!

Urs erklärte uns nach dem Einwassern als erstes, wie man ein Kanu überhaupt steuert. Dann übten wir dies mit Slalomfahren um Bootsstangen, was aber nicht alle auf Anhieb schafften... Anschliessend fuhren wir teilweise seeehr gemütlich am „Strämu“ vorbei Richtung Grunderinseli. Zwei Damen (ich will jetzt keine Namen nennen) hatten die Steuerung des Kanus jedoch nicht ganz im Griff und mussten abgeschleppt werden. Nach einer ausgedehnten Runde ums Grunderinseli und einem kleinen Zwischenstopp im Strämu kamen wir schliesslich müde aber zufrieden wieder am Bootssteg des Kanuclubs an.

Wir danken ganz herzlich dem netten und hilfsbereiten Urs, der diesen tollen Anlass ermöglicht hat, und uns mehr oder weniger erfolgreich beibrachte, wie man mit einem Kanu nicht nur im Kreis herum fährt...

August 2010, Brit Alscher

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Helvetia Nordic Games 2010


Am Samstag 20.03.10 besammelten wir uns beim Bahnhof  Spiez. Gemeinsam fuhren wir Richtung Savognin. Bei der Autobahnraststätte Glarnerland machten wir eine kurze Pause. Nach dem Mittag erreichten wir Savognin, wo noch die letzten zwei Personen von zehn zu uns stiessen. Danach bezogen wir die Unterkunft in der Zivilschutzanlage. In der gleichen Unterkunft waren die Zweisimmer und Kandersteger untergebracht. Am Nachmittag machten wir bei denn Animationsspielen mit. Es gab viele Möglichkeiten z.B. Skispringen, Skikross, Hindernislauf und Parallelslalom und vieles mehr. Es hatte grossen Spass gemacht. Später folgte dann die Streckenbesichtigung für den Wettkampf vom Sonntag. Zurück in Savognin gab es das Nachtessen. Die Älplermakronen schmeckten uns allen super gut.
Anschliessend folgte dann die Disco. Der Abend war mega cool. Kurz vor 22:00 Uhr gingen wir dann schlafen.
 Um 06:30 Uhr war Tagwache und nach einem guten Frühstück waren wir auf den Tag eingestimmt. Mit dem Auto fuhren wir nach Rona zum Wettkampfgelände. Je nach Alter wurden verschiedene Distanzen gelaufen, aber alle in der Klassischen Technik. Mit mehr oder weniger Glück absolvierten alle ihren Lauf. Danach fuhren wir wieder nach Savognin herunter. Dort gab es dann Mittagessen: „ Lasagne super!“ Nach der Rangverkündigung bekamen alle noch einen Preis. Anschliessend folgte auch schon wieder die Heimreise. Unterwegs stärkten wir uns noch im Mc Donalds.
Sehr müde aber auch glücklich und um ein tolles Erlebnis reicher erreichten wir am Abend Spiez.

Vielen Dank an alle die uns dieses Wochenende ermöglicht haben !!!!!!!!!

Es waren dabei:  Wittwer Björn, Mühlemann Selina, Tschumi Carina, Mühlematter  Bente, Wenger Joël, Zurbrügg Samira, Müller Severin u. Nicola, Nyfeler Siri, Kappeler Livia und Sven.

Leiter Team:  Tschumi Felix und Esther, Fredi Müller, Ueli und Anita Brügger und Paul Mühlematter

23.03.2010, Sven und Livia Kappeler



Resultate der NSK-ler an den NordicGames 2010 in Savognin (klassische Technik):
 
Knaben U9 (1,7 Km):
9. Björn Wittwer, 9'32"
 
Mädchen U10 (1.7 Km):
11. Bente Mühlematter, 9'09"
 
Mädchen U11 (2.3 Km):
23. Siri Nyfeler, 15'26"
 
Knaben U11 (2.3 Km):
22. Severin Müller, 12'46"
 
Mädchen U12 (2.3 Km):
30. Carina Tschumi, 12'05"
33. Samira Zurbrügg, 13'03"
36. Livia Kappeler, 15'56"
 
Knaben U12 (2.3 Km):
21. Nicolas Müller, 11'47"
 
Knaben U13 (4 Km):
24. Sven Kappeler, 23'42"
25. Joël Wenger, 27'25"
 

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JULALA 2009

Wie bereits im letzten Jahr nahm ich am Swiss-Jugendlanglauflager (JULALA) teil. In Begleitung meines Bruders, Cedric, erwartete ich gespannt den Start des fünftägigen Camps auf dem Glaubenberg (OW). Erst bezogen wir unsere Zimmer, dann lauschten wir zusammen mit den anderen 218 Jugendlichen der Begrüssung durch die Lagerleitung.
Das Programm dieser Tage war sehr abwechslungsreich und bereitete uns einen grossen Spass. In den verschiedenen Stärkegruppen eingeteilt trainierten wir nicht nur den Langlauf. Wir durften Biathlon, Skisprung und „Freestyle-langlaufskis“ ausprobieren.
Das unterhaltsame Abendprogramm durfte natürlich auch nicht fehlen. Das Wettturmbauen, der Casionabend, der Filmabend und die Disco liessen uns viele neue Freundschaften schliessen.
Wie jedes Jahr war auch in diesem Lager die Lagerolympiade geplant. Da uns aber der Regen einen Strich durch die Rechnung zog, fand die Olympiade in den Lagerräumen ohne Skies statt. Der Regen hielt jedoch zum Glück nicht lange und so hatten wir die meiste Zeit genügend Schnee. Nun freue ich mich schon aufs JULALA 2010 und hoffe, dass möglichst viele Jugendliche aus unserem Klub meinen Bruder und mich begleiten werden. Es ist für mich immer wieder ein einmaliges Erlebnis und ich kann es nur weiter empfehlen. Zum Schluss möchte ich noch dem Klub zur Abnahme der Lagerkosten danken!

Fotos und Eindrücke unter: www.swiss-julala.ch

Selina Mühlemann
 

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Nordic Day 2010

Am 6. Februar 2010 fand in Kandersteg der Nordic Day statt. Wir trafen uns, alle als „Schweizer“ verkleidet, um 11.00 Uhr im Restaurant Des Alpes. Dort konnte man sich Schweizerkreuze auf die Backen schminken lassen und die Startnummern holen. Um 12.30 Uhr brachen dann alle der insgesamt 51Gruppenmitglieder des Swiss Teams zu verschiedenen Fototerminen auf. Danach spielten wir Kinder lustige Spiele im Schnee während sich die Erwachsenen mit anderem die Zeit vertrieben. 1 1/2 Stunden später mussten wir uns als 20. Gruppe vor dem Publikum und der Jury präsentieren und uns anschliessend für den Start bereit machen. Wenig später fiel der Startschuss. Die Sonne strahlte, der Schnee war schwer und vor uns lag eine 3,333km lange Runde. Überall standen Leute und klatschten. Insgesamt starteten am Nordic Day 550 Personen. Die ersten Kilometer blieb das Feld dicht beisammen. Ringsum fuhren Simpsons, Nespresso-Kapseln, Schneeflocken und viele andere Wesen. Doch schon bei der zweiten Runde zog sich das Feld auseinander. Unterwegs hatte man auch immer die Gelegenheit etwas Beliebiges zu trinken. Nach 45 Minuten ertönte ein lauter Gong, das Zeichen, dass man nur noch die Runde fertig machen durfte. Wir besammelten uns am Loipenrand, wo es für jeden einen Schluck Tee bereit hatte. Später schauten wir uns die Rangverkündigung an und hofften alle auf einen guten Rang. Und der kam schliesslich: wir wurden 4. bei der Gesamtanzahl Runden, 5. bei der Kostümierung und gewannen einen Preis. Mit 51 Teilnehmern waren wir das grösste Team am Start. Der gemütliche Ausklang fand wieder im Restaurant Des Alpes statt.

15.02.2010, Samira Zurbrügg, Reichenbach

 

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Erfolgreiche Thuner an den Cross-Country-Events in Kandersteg

Anlässlich der Doppelverfolgung im Rahmen der Cross-Country-Events erzielten Mitglieder des NSK Thun gleich drei Podestplätze! Der Start erfolgte in der klassischen Technik. Nach der Hälfte mussten in einer Wechselzone die Stöcke und Skis für die Skatingtechnik gewechselt werden. Die Klassisch-Strecke war coupiert, kurze Aufstiege wechselten sich mit Flachstücken und kurzen Abfahrten ab. Die Skating-Strecke war vom Profil her um einiges einfacher. Die Aufstiege und Abfahrten waren langgezogener und die Flachstücke deutlich länger. Bei den U12 erreichten Carina Tschumi und Nicolas Müller je den zweiten Platz. Den dritten Podestplatz erzielte Irène Dietrich bei den Damen mit dem dritten Rang. Severin Müller (U12 Knaben, 4.), Hansjürg Gerber (Masters, 5.) und Bernhard Senn (Herren, 7.) erreichten ebenfalls Top Ten - Plätze. Die restlichen NSK-ler klassierten sich im Mittelfeld.

03.02.2010 / Felix Tschumi

 

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37. Klubrennen NSK Thun 2010 in Kandersteg

In der Woche vor dem Klubrennen konnte man es fast nicht für möglich halten, dass der Wettkampf durchgeführt werden kann. Ein Warmlufteinbruch trieb die Temperaturen in die Höhe und die Schneefallgrenze stieg auf über 2000 M.ü.M. an. Der Schnee floss in Kandersteg beinahe davon. Dank dem rechtzeitigen punktuellen Einsatz von Kunstschnee, konnte die Loipe aber in einem ausgezeichneten Zustand gehalten werden. Das grosse Finale zu einer tollen Winterlandschaft lieferte dann Petrus höchstpersönlich mit rund 20 cm Neuschnee in der Nacht zum Wettkampftag.
 
So konnte sich am Samstag, 2. Januar 2010 eine grosse Langlauffamilie des NSK zum traditionellen Klubrennen treffen. Mit 40 Teilnehmern war das Klubrennen so gut besucht wie seit Jahren nicht mehr! Besonders bei den Kindern war die Zunahme äusserst erfreulich. Nahmen in den letzten Jahren meist nur 1 – 2 teil, waren es in diesem Jahr bereits 14 Mädchen und Knaben. Und diese lieferten sich denn auch auf zwei verschiedenen Streckenlängen ganz spannende Rennen. Bei den Mädchen setzte sich Carina Tschumi vor Selina Mühlemann und Samira Zurbrügg durch. Die Knabenkategorie gewann Nicolas Müller vor Cédric Mühlemann und Sascha Prentler. Im kommenden Jahr werden sich sicher noch einige mehr von diesem Anlass begeistern lassen. Je mehr TeilnehmerInnen, desto interessanter!
 
Bei den Damen konnte sich Irène Dietrich von Beginn weg von ihren Gegnerinnen absetzen und einen klaren Sieg ins Ziel fahren. Zweitklassierte wurde Esther Tschumi vor Vreni Gerber.
 
Die Herren-Entscheidung war dafür um einiges spannender! Bis auf die letzten Meter waren vier gemeinsam an der Spitze. Etwas mehr als 2 Sekunden trennten schliesslich den Vierten vom Klubmeister! Den Klubmeistertitel sicherte sich schliesslich Hansjürg Gerber vor dem Neumitglied Uli Haupt und Hans Guggisberg.
 
Herzlichen Dank an alle HelferInnen und TeilnehmerInnen für das gute Gelingen des Anlasses!

Bilder von diesem Anlass findet ihr in der Fotogallerie unter der Rubrik Klubrennen.

       

 

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Nordic Weekend 2009 in Oberwald (Goms)

Bis auf Patrick und Paul liessen alle die Langlaufskis zu Hause, da niemand an die Saisoneröffnung glaubte. Um 08.00 Uhr war Treffpunkt beim Bahnhof Thun. Die Anreise ins Goms war individuell: Die Einen fuhren mit dem Auto nach Oberwald; die Anderen mit der Bahn, wobei sie nach Belieben eine oder mehrere Stationen vorher aus dem Zug stiegen und die letzten Kilometer joggend oder walkend bewältigten; und der Letzte fuhr mit dem Velo nach Oberwald. Treffpunkt war um 18.00 Uhr beim Abendessen in unserer neuen Unterkunft, dem Hotel Ahorni. Patrick und Paul schwärmten von ihren ersten Schneekilometern, was in Thun kaum jemand für möglich hielt. Nach dem Abendessen verteilte Regula ein äusserst anspruchsvolles Quiz aus der Schweizer Geographie. Anschliessend wurde die Zeit mit heissen Diskussionen über die ersten Schneekilometer und andere technische Errungenschaften verbracht oder bei einem spannenden Jass. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten kamen ganz überraschend die Jass-Amateure zu einem souveränen Sieg gegen die Profis.

Am Sonntag nach dem Frühstück verfeinerten zwei ihre Langlauftechnik und die Anderen machten bei einem äusserst anspruchsvollen OL rund um Oberwald mit. Nach dem Mittagessen führte uns Aldo ins Maiensäss hoch über Oberwald. Nach vielen Schneekilometern und Trainingsstunden nahmen wir die Heinreise unter die Räder. Müde aber zufrieden kamen alle wohlbehalten in Thun an.

Hansjürg Gerber

 

 

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Inline Masters EM 2009 in Opatija, Kroatien


Paul G. aus G. an der Rangverkündigung (1. von links)

Mit der Gewissheit, alle aus meiner Erfahrung stammenden Trainingsmethoden für eine erfolgreiche EM Mission umgesetzt zu haben (Pace Maker Tempobolzen, Berg- u. Talläufe bis 1500m HD, Krafttraining inkl. Hoch-Tiefsprünge, Rennsimulation am SIC Kreuzlingen  sowie wirkungsvolle Entspannungsmassagen im Ueli Gerbers Trainingsstudio) zog ich mit dem immer kleiner werdenden Thunliners-Grüppchen gen Süden. Dank meinem Sportler Volvo (oder dank Sandra) konnte sich auch Urs noch dazu entschliessen, das Löifli resp. Reisli mitzumachen. Hinter Padua respektive Triest nutzten wir die Dienste von 2 Navis, die uns allerdings nicht auf die gleiche Route nach Opatija lotsen wollten. Irgendwie haben wir den Weg durch Slovenien trotzdem gefunden wie auch die Unterkunft unter den unzähligen Hotelkästen und Beizen in Opatija, das im Volksmund als das Monte Carlo des Balkans gilt.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Rekognoszierungen, (Stadt, Shops, Beizen, Läden und Umgebung) sowie der Suche nach Informationen über unseren Wettkampf . Das dauerte leider bis über Mittag hinaus, mit anderen Worten bis es regnete! Wenn’s in Kroatien heisst um 1100 Uhr kommt der OK Chef, dann kann es aber auch 1230 Uhr werden! So kamen wir wohl oder übel in den Genuss eines Trainings im Regen! Das Wettkampfgelände, ein für unsere Meisterschaften speziell gesperrter Flugplatz, lag etwa 15 Km östlich von Rijeka direkt neben einem Motodrom, wo Töfffans mit Getöse und Gestank ihre Runden drehten.
Die Runde auf dem Flugplatz war nicht sehr fantasievoll angelegt: 14 x 1.5 Km hin und 14 x 1.5 Km zurück, schnurgerade mit 2 180° Bögen, einmal mit und einmal gegen den Wind!
Was soll’s, es galt nun, sich optimal auf diese Situation einzustellen und das Beste daraus zu machen. Immerhin gab sich das Kroatische OK alle erdenkliche Mühe, eine ordentliche Meisterschaft durchzuführen, nachdem Viareggio scheinbar erst Mitte September die Durchführung zurückgegeben hatte.
Leider hat die schlechte Beteiligung die Anstrengungen des OK’s nicht honoriert, selbst die Kroaten oder andere „Balkanis“ glänzten durch Abwesenheit. Aber eben, die „Bösen“ sind trotzdem immer da………!

Die Wetterfrösche lagen zum Glück wieder mal daneben, der Sonntag begann mit einem Lächeln der Sonne und zum Start am Mittag war der Himmel wolkenlos.

Aus meiner Sicht ist der Rennverlauf schnell erzählt: Presti hat uns wieder total überrascht und startete wie eine Furie, mir blieb nichts anderes übrig als auf Teufel komm raus mitzulaufen und darauf zu hoffen, dass es bald langsamer würde. Tat es aber nicht! Bereits vor der ersten Wende musste ich ihn ziehen lassen und auch Roger konnte seinen Rücken nicht halten, so dass wir wohl oder übel zusammen versuchen mussten, Presti nicht zu weit entkommen zu lassen. In der 7. Runde zog ich eine Schwäche ein, konnte mit Roger nicht mehr mithalten und lief in der Folge allein meine Runden, immer darauf bedacht, Bronce nach hinten abzusichern und Silber nicht aus den Augen zu verlieren! 
Zu Beginn der letzten Runde realisierte ich, dass sich der Abstand zu Roger halbiert hatte und ich bekam Flügel. Mit dem psychologischen Vorteil des Einholenden gelang es mir, das  unmöglich scheinende möglich zu machen, zu Roger aufzuschliessen und den Sprint um Silber für mich zu entscheiden.
Die gestoppten Rundenzeiten bestätigten mein Gefühl im Rennen: Die Runden 7 - 11 waren die langsamsten und die Runden 13 und 14 die absolut schnellsten. Mit 5’55 für die schnellste und 6’40 für die langsamste Runde regelmässig wie eine Schweizeruhr.

Wie in Padua gewann die Schweizer Delegation 5 Medallien, Käthy Eisenhut sogar Gold und zeigte dank dem super Schweizer Nati Dress einen vielbeachteten Auftritt. Einige wollten sogar den Dress mit uns tauschen!
Die Rangverkündigung wurde in einer Gartenbeiz in Grobnik zusammen mit einem spendierten Lunch abgehalten und führte zu einem würdigen und gemütlichen Abschluss.

Den Abend verbrachten wir in einer Pizzeria mit feiern der beiden Thunliners Medallien von Sandra und mir sowie mit geduldigem Warten auf die super grossen und super guten Pizzas.
Die lange Wartezeit verkürzte uns Ulf Haase aus Stockholm (den wir im Hotel trafen und weil allein, mit uns schleppten) mit seinen interessanten und schmeichelhaften Ansichten über die Schweiz und Thun, wo er in diesem Sommer in den Ferien weilte.
Unseren Unmut über die rund um uns herum essenden und nach uns gekommenen  einheimischen Gäste verewigten wir mit einem entsprechenden Eintrag im Beschwerdebuch der Pizzeria!

Die Absicht, am Montag noch etwas Land und Leute rund um Opatija kennenzulernen, wurde leider von einem heftigen Gewittersturm schon früh unterbrochen, so dass für Sandra etwas mehr Zeit blieb zum lädelen (und meinen Schirm dem Sturm zu opfern!) und für mich nach dem Motto „nach dem Rennen ist vor dem Rennen“ einen Abstecher in die Fitnesszone des Hotels.

Die Rückreise Richtung Heimat verlief dann mit Hilfe eines abgestürzten und eines funktionierenden Navis problemlos.
Dank Urs, der als Manager, Driver, Coach und als Wettkämpfer viel für die erfolgreiche Mission beigetragen hatte, konnte ich bequem im Fond des Sportler Volvos meinen mentalen  Vorbereitungen nachhängen. Auf der Rückreise hatte ich bereits Visionen für 2010……..!

Jetzt geht es aber vorerst darum, Körper und Geist regenerieren zu lassen und sodann die Gedanken auf den Winter auszurichten, die Masters WM  in Falun ist gebucht!

Paul G. aus G.

 

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